Schlafen & Schlafzimmer
Matratzen, Betttypen und Schlafkomfort: Was wirklich zählt, wenn Sie ein Drittel Ihres Lebens erholt verbringen wollen.
Betttypen im Überblick
Das klassische Polsterbett ist der meistgekaufte Betttyp – und das aus gutem Grund. Es ist ein Allrounder: optisch vielseitig, in vielen Formen, Stoffen und Größen erhältlich und für die meisten Schlafzimmer gut geeignet. Massivholzbetten bringen eine andere Qualitätsanmutung mit, sind robust und langlebig – manche Modelle sind dabei genauso schwer oder teurer als ein Boxspringbett.
Das Boxspringbett hat einen anderen Aufbau und ein anderes Liegegefühl – wer mehr darüber erfahren möchte, findet alle Details im separaten Glossarbeitrag zum Boxspringbett.
Matratzen: Das Herzstück jedes Schlafplatzes
Die Wahl der richtigen Matratze entscheidet über die korrekte Lagerung der Wirbelsäule, Druckentlastung und das individuelle Liegegefühl.
Kaltschaummatratzen bestehen aus offenporigem Polyurethan-Schaum und sind punktelastisch – das bedeutet, sie federn nur dort nach, wo Druck entsteht, statt die gesamte Liegefläche zu verformen. Sie passen sich dem Körper gut an, sind leicht und pflegeleicht. Taschenfederkernmatratzen sind besonders vielseitig: Jede Feder steckt in einer eigenen Tasche und reagiert unabhängig von den Nachbarfedern. Das macht sie für Paare mit unterschiedlichem Körpergewicht interessant.
Latexmatratzen sind weich und gleichzeitig stützend. Viskoschaum, auch Memory Foam genannt, passt sich der Körperwärme an und formt sich um den Körper.
Schlaftypen und die richtige Matratze
Rückenschläfer brauchen Unterstützung im Lendenwirbelbereich. Ist die Matratze zu weich, sinkt das Becken zu tief und die Wirbelsäule gerät aus der natürlichen Position. Taschenfederkern oder Kaltschaum mit mittlerem Härtegrad funktionieren hier gut.
Seitenschläfer brauchen eine Matratze, bei der Schulter und Becken weit genug einsinken, damit die Wirbelsäule gerade bleibt. Bauchschläfer brauchen ein festeres Modell – zu weich fördert ein Hohlkreuz. Mischschläfer sind mit Taschenfederkernmatratzen in der Regel gut beraten.
Härtegrade verstehen: H2, H3 und H4
Die Härtegrade H2, H3 und H4 sind eine Orientierungshilfe, aber nicht genormt – jeder Hersteller definiert sie selbst. Als grobe Richtlinie gilt: H2 bis etwa 80 kg, H3 für 80 bis 100 kg, H4 ab 100 kg. Entscheidend ist das Probeliegen, mindestens zehn bis fünfzehn Minuten in der eigenen Schlafposition.
Zonenmatratzen sind in fünf oder sieben Bereiche unterteilt: weicher an Schulter und Becken, fester im Lendenwirbelbereich. Bei KONTRAST: ermöglichen wir ausgiebiges Probeliegen vor der Entscheidung.
Betthöhe, Überlänge und Bettkasten
Die Standardlänge beträgt 200 Zentimeter. Ab einer Körpergröße von 1,85 Metern kann das zu kurz sein – als Faustregel gilt: mindestens 20 Zentimeter mehr als die Körpergröße. Bei KONTRAST: sind einige Modelle auch in 210 oder 220 Zentimetern Länge verfügbar.
Betten mit integriertem Bettkasten bieten praktischen Stauraum für Bettwäsche oder saisonale Kleidung – eine sinnvolle Option in kleineren Schlafzimmern.
Schlafzimmergestaltung
Das Umfeld beeinflusst die Schlafqualität. Ein ruhig gestaltetes Schlafzimmer hilft beim Abschalten. Kleiderschränke helfen, Ordnung zu schaffen und den Raum optisch zu beruhigen. Bei KONTRAST: finden sich passende Schranklösungen für unterschiedliche Raumgrößen und Anforderungen.
Schlaftyp bestimmen: Rücken-, Seiten- oder Bauchschläfer haben unterschiedliche Anforderungen an Härtegrad und Matratzentyp.
Probeliegen: Mindestens 10 bis 15 Minuten in der eigenen Schlafposition. Kein Kauf ohne Probeliegen.
Überlänge prüfen: Ab 1,85 m Körpergröße lohnt sich ein Blick auf Modelle in 210 oder 220 cm Länge.
Bettkasten: Bei wenig Stauraum im Schlafzimmer eine praktische Option.
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